AML-Richtlinie (Anti-Geldwäsche)
Zuletzt aktualisiert: 17.09.2026
Ziel der Richtlinie
Betcollect unterhält Kontrollen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gemäß den Anforderungen der Malta Gaming Authority. Ziel ist, illegale Mittelströme zu erkennen, zu verhindern und – wo vorgeschrieben – an zuständige Stellen zu melden, ohne den rechtmäßigen Spielbetrieb unnötig zu blockieren.
Risikobasierter Ansatz
Konten und Transaktionen werden nach Risiko eingestuft. Faktoren sind u. a. Transaktionsvolumen, ungewöhnliche Muster (viele kleine Einzahlungen mit sofortiger Auszahlung), geografische Indikatoren und Abweichungen zwischen Zahlmittel und Kontoinhaber. Höhere Risiken lösen verstärkte Prüfung und ggf. vorübergehende Auszahlungssperren aus.
Kundenidentifizierung
Vor relevanten Auszahlungen oder bei Schwellenbeträgen werden Identitäts- und Adressnachweise angefordert. Quelle der Mittel kann bei hohen Umsätzen oder auffälligen Mustern dokumentiert werden müssen. Verweigerung der Mitwirkung kann zur Kontosperre und Beendigung der Geschäftsbeziehung führen.
Monitoring und Aufbewahrung
Automatisierte Systeme und manuelle Reviews prüfen laufend Ein- und Auszahlungen. Verdachtsfälle werden intern dokumentiert und bei gesetzlicher Pflicht gemeldet. Aufbewahrungsfristen für AML-relevante Unterlagen orientieren sich an den geltenden Vorgaben und betragen häufig mindestens fünf Jahre nach Ende der Geschäftsbeziehung.
Mitarbeiterschulung und Verantwortlichkeiten
Mitarbeitende in Support, Risk und Compliance erhalten regelmäßige Schulungen zu Erkennungsmustern und Eskalationswegen. Es gibt benannte Ansprechpartner für AML-Themen. Spieler erhalten keine Details zu laufenden Verdachtsmeldungen, sofern gesetzlich untersagt.
Zusammenarbeit mit Behörden
Auf rechtmäßige Anfragen von Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden stellt die Plattform erforderliche Informationen bereit. Sanktionslisten und PEP-Prüfungen werden in den Onboarding- und Monitoring-Prozess einbezogen.